Monatsarchive: April 2020

Hamburgs Schulen öffnen schrittweise

Schulen öffnen wieder

Hamburgs Schulen werden Schritt für Schritt ihre Türen für erste Unterrichtsangebote öffnen. Schulsenator Ties Rabe stellte heute entsprechende Pläne der Schulbehörde vor. So folgt Hamburg dem Beschluss der Ministerpräsidenten und der Bundeskanzlerin und wird die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen ab dem 27. April in der Schule auf ihren Schulabschluss vorbereiten. Ab dem 4. Mai sollen die Klassenstufe 4 der Grundschulen, 6 der Gymnasien sowie die Oberstufen von Stadtteilschule und Gymnasium folgen. Damit sich niemand infiziert, werden alle Klassen in kleine und strikt getrennte Lerngruppen aufgeteilt. Diese Lerngruppen bekommen dann intensiveren, aber in der Stundenzahl reduzierten Unterricht, der durch Fernunterricht zu Hause ergänzt wird. Bis zu den Maiferien sollen die Schulen Schritt für Schritt die entsprechenden Unterrichtsangebote aufbauen. Schulsenator Ties Rabe: „Das neue Unterrichtsangebot verbessert den Lernerfolg und hilft bei der Vorbereitung auf einen guten Schulabschluss. Es ist ein vorsichtiger erster Schritt, aber noch nicht vergleichbar mit dem vollen Unterrichtsprogramm vor der Corona-Krise. Wir nehmen den Infektionsschutz sehr ernst. Für uns gilt: Sorgfalt vor Geschwindigkeit.“
Insgesamt profitieren an den Grundschulen rund 20 Prozent und an den Gymnasien und Stadtteilschulen rund 45 Prozent aller Schülerinnen und Schüler von dem neuen Unterrichtsangebot in der Schule. So werden in der Woche ab dem 27. April die Klassenstufen 9, 10 und 13 der Stadtteilschule, 10 und 12 der Gymnasien, 9 und 10 der Regionalen Bildungs- und Beratungszentren sowie die Abschlussklassen der Berufsbildenden Schulen erste Präsenzangebote zur Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen bekommen. Eine Woche später beginnen die Unterrichtsangebote für die Klassenstufe 4 der Grundschule, die Klassenstufen 6 und 11 der Gymnasien sowie die Klassenstufe 12 der Stadtteilschulen. Das neue schulische Unterrichtsangebot betrifft damit vier der neun Klassenstufen der Stadtteilschulen, vier der acht Klassenstufen der Gymnasien und eine der fünf Klassenstufen der Grundschulen.
Die Hamburger Schulbehörde folgt den Empfehlungen der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und wird alle Klassen in kleine Lerngruppen mit höchstens 15 Schülerinnen und Schülern aufteilen. Die kleinen Lerngruppen bekommen rund die Hälfte des Unterrichts in der Schule, die andere Hälfte als Fernunterricht zu Hause. Der Wechsel beider Unterrichtsformen ermöglicht es, dass nur wenige Schülerinnen und Schüler gleichzeitig in der Schule sind. Schulsenator Ties Rabe: „Es ist eine große Aufgabe, guten Schulunterricht und bestmöglichen Infektionsschutz sicherzustellen. Wir nehmen diese Aufgabe sehr ernst. Durch kleine Lerngruppen, reduzierte Schulstunden und die so verringerte Schülerzahl hat nur ein Bruchteil aller Schülerinnen und Schüler gleichzeitig Unterricht. Dadurch können die Schülerinnen und Schüler sichere Abstände einhalten und die Zahl der möglichen Kontakte in der Schule und auf dem Schulweg deutlich reduzieren.“
Weitere Planungsschritte der nächsten vier Wochen Hamburgs Schulen sollen in den nächsten vier Wochen ein gutes Unterrichtsangebot aufbauen. Senator Rabe: „Wir müssen jetzt viele Fragen klären, neue Stundenpläne erarbeiten, neue Pausenzeiten und Schulabläufe festlegen, die bereits angelaufenen Abschussprüfungen gut organisieren, Hygienekonzepte ausarbeiten und den Fernunterricht sicherstellen. Das braucht eine sorgfältige Planung. Zwar sollen alle Schülerinnen und Schüler der genannten Klassenstufen bereits ab dem 27. April und dem 4. Mai erste Unterrichtsangebote bekommen, aber die Schulen haben bis zu den Maiferien Zeit, das komplette Unterrichtsangebot aufzubauen. Denn wir erfinden unter schwierigen Bedingungen ein neues Schulsystem, und da ist Sorgfalt wichtig.“
Zusammen mit den Schulen wird die Schulbehörde unter anderem klären, in welchem Wechsel sich die Lerngruppen in der Schule aufhalten und wie Schul- und Fernunterricht der jeweiligen Lerngruppen zeitlich aufgeteilt werden. So könnten sich die Lerngruppen bei ihrem Schulbesuch wochenweise oder tageweise abwechseln. Denkbar sind aber auch andere Modelle, beispielsweise die Aufteilung der Lerngruppen auf den Vor- und den Nachmittag.
Umfassender Infektionsschutz an Schulen Kleine Lerngruppen und eine reduzierte Aufenthaltsdauer in der Schule sind die Grundlage für einen umfassenden Infektionsschutz. So soll der Unterricht einer Lerngruppe immer in demselben Klassenraum stattfinden, damit Schüler nicht durch das Gebäude laufen und der Klassenraum jeden Tag gezielt und verlässlich gereinigt werden kann. Gruppentische und Gruppenarbeit sind aufgrund der Infektionsgefahr verboten. Die WC-Anlagen sollen zwei Mal am Tag gereinigt werden, Seifenspender und Desinfektionsmittel stets gefüllt bereitstehen. Gestaffelte Pausenzeiten oder getrennte Areale für die verschiedenen Lerngruppen auf dem Schulgelände oder im Schulgebäude helfen ebenfalls, die Infektionsgefahr zu bannen. Alle Schulen werden in Zusammenarbeit mit der Schulbehörde ein Hygienekonzept erarbeiten und die Schülerinnen und Schüler zur Einhaltung der Regeln erziehen.
Regelungen für Risikogruppen – Notbetreuung an Kitas für Kinder von Lehrkräften Besorgten Eltern und Lehrkräften kommt die Schulbehörde entgegen. Kranke Kinder müssen nicht in die Schule. Schülerinnen und Schüler werden auch dann von der Teilnahme am Unterricht befreit, wenn sie gesund sind, aber in häuslicher Gemeinschaft mit Personen leben, die im Fall einer Infektion besonders gefährdet wären. Dies ist etwa dann der Fall, wenn Vater oder Mutter nach einer Organtransplantation Immunsuppressiva einnehmen müssen. In Bezug auf die Lehrkräfte gilt selbstverständlich dasselbe. Um die Betreuungsprobleme von Lehrkräften mit kleinen Kindern zu lösen, haben Schul- und Sozialbehörde vereinbart, dass Lehrkräfte jederzeit die Notbetreuung der Hamburger Kindertagestätten in Anspruch nehmen können.

17. April 2020

Über eine Umsetzung an unserer Schule werden wir zeitnah informieren !

Frohe Ostern

Dieses Jahr während der Corona-Krise mit all ihren Einschränkungen bietet vielleicht auch die Chance auf Entschleunigung. Nehmen wir uns die Zeit, einmal zu schauen, was uns wirklich wichtig ist im Leben und die Osterzeit ganz neu und bewusst zu gestalten, im Kreis der Familie.

Wir wünschen allen Kindern, ihren Familien und allen Mitarbeiterinnen unserer Schule ein frohes Osterfest!

Achten Sie gut auf sich und bleiben Sie gesund .

Ich denk an dich

Liebe Schülerinnen und Schüler, Liebe Eltern,

in diesen Wochen ist für Euch und für Sie alles anders als sonst.

Schwer ist es für viele Menschen, da sie ihre Freunde und auch Großeltern nicht treffen können und als Familie viele Tage eng beieinander sind. Vielleicht kommt manchmal auch Langeweile auf, denn zahlreiche Aktivitäten können derzeit nicht stattfinden und vielen Hobbies könnt Ihr derzeit nicht nachgehen.

Besonders schwer haben es in dieser Zeit ältere und kranke Menschen; sie sollen möglichst keinen Kontakt mit anderen haben, damit sie geschützt bleiben und sich nicht infizieren. Vor allem Menschen, die in Alten-und Pflegeheimen leben, dürfen jetzt keinen Besuch mehr bekommen; viele fühlen sich deshalb einsam und allein.

Wir haben überlegt, ob es nicht möglich ist, dass die Schülerinnen und Schüler unserer katholischen Schulen zeigen können, dass sie an diese Menschen denken und Ihnen eine Freude machen.

So ist die folgende Idee entstanden: Wir möchten Euch bitten, uns bei dem Projekt zu unterstützen:

Was steckt dahinter? Alle Schülerinnen und Schüler der katholischen Schulen im Erzbistum Hamburg sind eingeladen, an ältere und kranke Menschen, die in verschiedenen Alten- und Pflegeheimen der Caritas leben, Grüße zu schreiben. Das kann sein:

  • eine Postkarte, – ein selbst gemaltes Bild mit einem kleinen Gruß, – ein schönes Gedicht, – ein selbstgemachtes Foto von einer schönen Blume oder einer schönen Landschaft (auf dem Smartphone und farbig ausgedruckt) mit einem kurzen Gruß.

Alles im DIN A4-Format und mit der Angabe von Vorname und Alter unten auf dem Blatt oder auf der Rückseite.

Wo schickt Ihr den Gruß hin? Ihr steckt Euren Gruß in einen normalen Briefumschlag und schickt ihn per Post an diese Adresse:

Erzbistum Hamburg

Projekt Caritas

Herrn H. Strotmann

Am Mariendom 4

20099 Hamburg

Wie kommt Euer Gruß zu den älteren und kranken Menschen? Herr Strotmann von der Caritas sammelt alle Grüße und packt so viele in ein Paket, wie Menschen in einem Haus der Caritas zusammen leben. Dann schickt er die Pakete mit der Post an die verschiedenen Einrichtungen. Die Leiterinnen und Leiter der Häuser verteilen die Grüße an die Bewohner.

Bis wann musst Du deinen Gruß abgeschickt haben? Am besten ist es, wenn Du deinen Gruß direkt in den nächsten Tagen malst oder schreibst und ihn dann möglichst bald in den Postkasten wirfst. Es wäre sehr schön, wenn viele Grüße, möglichst noch um das Osterfest herum, bei den Menschen ankommen. Bis spätestens Dienstag, den 14. April musst Du Deinen Gruß abgeschickt haben, denn am Sonntag, den 19.04.2020 endet diese Aktion.

Wie viele Grüße brauchen wir? Wenn alle Bewohner der verschiedenen Einrichtungen der Caritas Post bekommen sollen, brauchen wir ca. 600 Grüße. Das schaffen wir aber nur, wenn sich möglichst viele von Euch an dieser Aktion beteiligen.

Wir möchten zeigen, was Ihr macht! Falls Ihr Lust habt und es Eure Eltern erlauben, könnt Ihr ein Foto von Eurem Gruß per Mail an uns schicken; sendet es einfach an Christoph Schommer (Sprecher Schule und Hochschule); er ist für die Homepage und den facebook-Auftritt der katholischen Schulen verantwortlich und stellt Eure Fotos dort gern ein. Das motiviert auch andere zum Handeln! Hier seine Mailadresse: schommer@erzbistum-hamburg.de

Wir sind gespannt, wie viele von Euch mitmachen und freuen uns, wenn Du dabei bist! Denn gerade jetzt gilt: „Ich denk an Dich!“ – Jetzt in Verbindung bleiben.

Herzliche Grüße sendet

Barbara Viehoff Abteilung Schule & Hochschule