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„Antisemitismus muss uns aufrühren“



Studientag für Lehrkräfte der katholischen Schulen

Es ist nicht mehr zu übersehen: Angriffe auf Jüdinnen und Juden in der deutschen Öffentlichkeit, verbale Beschimpfungen in direkten Begegnungen und Hetze im Netz haben deutlich zugenommen. Antisemitismus ist in Deutschland keine Randerscheinung mehr und lässt sich zunehmend auch an Schulen beobachten. Mit einem Studientag sensibilisierte das Referat Schulprofil nun Lehrkräfte der katholischen Schulen für diese gesellschaftliche Entwicklung.

Julia Bernstein, Soziologin und Professorin für Diskriminierung und Inklusion an der Universität Frankfurt, blieb bei ihrem Vortrag nicht bei der Erläuterung der historischen Entwicklung des Antisemitismus stehen, sondern verdeutlichte die aktuelle Problematik aus der Perspektive Betroffener mit zahlreichen Alltagsbeispielen. In Workshops arbeiteten die Teilnehmer_innen schließlich – gemeinsam mit Julia Bernstein und “Schule ohne Rassismus”-Koordinatorin Johanna Jönck – an Argumentations- und Handlungsstrategien, um in konkreten Fällen unmissverständlich Stellung beziehen zu können.

„Diskriminierung beginnt nicht mit Hass, sondern mit Pauschalisierungen, Stereotypen, Vorurteilen, Ignoranz, einer unterschwelligen Abwertung oder unreflektierten Nutzung alltagssprachlicher Schmähungen“, sagte Bernstein. Im Antisemitismus würden sich diese unterschwelligen Elemente mitunter zu einer Weltanschauung verdichten. Im Schulalltag, so Bernstein, gebe es bei Schüler_innen jeden Alters und jeder Schulform oftmals keinerlei Hemmungen mehr, das antisemitische Schimpfwort „Du Jude“ zu gebrauchen. Es werde synonym zu Verrat, Geiz, Egoismus, Verlogenheit, Listigkeit oder Hinterhältigkeit verwendet. „Und für viele Lehrerinnen und Lehrer beginnt antisemitische Diskriminierung erschreckenderweise erst dort, wo sich der Antisemitismus gewaltförmig in Angriffen auf jüdische Schülerinnen und Schüler manifestiert – also dann, wenn es längst zu spät ist“, erklärte die Soziologin. Diese verzerrte Problemwahrnehmung sei auf eine Überforderung der Lehrkräfte im Schulalltag, aber auch auf fehlendes Wissen, Bagatellisierungsstrategien und sogar antisemitische Ressentiments zurückzuführen.

Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule, betonte die Notwendigkeit, dem Antisemitismus nicht nur direkt an und in den katholischen nachzuspüren, sondern als Christinnen und Christen stets auch die Außenperspektive in den Blick zu nehmen. „Wenn Jüdinnen und Juden in unserer Gesellschaft antisemitische Gewalt erfahren, dann kann uns das als katholische Schulen nicht ruhig bleiben lassen. Dann muss uns das aufrühren und dann müssen wir Stellung beziehen und handeln“, so Haep. Er verwies zugleich auf bestehende Antisemitismen in der christlichen Sprach- und Bildwelt, die es offenzulegen gelte. „Bestimmte Begriffe, Vokabeln, Sprichwörter, Redewendungen, Bilder als antisemitisch geprägt zu erkennen und zu entlarven, ist die wesentliche Voraussetzung dafür, auch bereits in frühen Lernprozessen der Kindheit gegensteuern zu können“, erklärte Haep. Das sei ein wichtiges Feld pädagogischen Handelns. „Und beschäftigen wir uns mit der Frage, ob der Einsatz gegen Antisemitismus und Rassismus nicht ein profilgebender Akzent an unseren Schulen werden kann. Ich glaube, es steht uns als katholischen Schulen in Hamburg gut zu Gesicht – in einer Stadt, in der man auf die Liberalität der pluralen, multikulturellen, multiethnischen, multireligiösen, freiheitlichen Bürgerkultur setzt. Nicht als Ornament, als Dekoration, sondern als gestaltender zivilgesellschaftlicher Beitrag unserer Schulen für das Leben und Zusammenleben in dieser Stadt“, so Haep.

v.l.n.r.: Dr. Christopher Haep (Leiter der Abteilung Schule und Hochschule), Prof. Julia Bernstein (Universität Frankfurt), Barbara Viehoff (Referatsleiterin Schulprofil, Abteilung Schule und Hochschule) und Johanna Jönck (Koordinatorin für „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, LI Hamburg).

YouTube: https://youtu.be/O_tahEz27P4

Unser neuer Schulplaner

Juhu! Unser neuer Schulplaner ist da.

Hier können die Kinder ihre Hausaufgaben und Termine eintragen, mathematische Grundbegriffe und die FRESCH Methode nachschlagen, Mitteilungen eintragen, Feedback geben und erhalten, ihren Lesepass pflegen, sich fit würfeln und noch so viel mehr : ))

Ein ganz herzliches Dankeschön an den Schulverein, der den Schulplaner für jedes Kind finanziert hat👏 !

Herzlich Willkommen ❤️

Einschulung

Wir begrüßen unsere neuen Erstklässler und Erstklässlerinnen und unsere neuen Vorschüler und Vorschülerinnen sowie deren Familien ganz herzlich bei uns am Weiher.

Die 21 Kinder der Klasse1a und die 21 Kinder der Klasse 1b wurden am 24.08. eingeschult. Ein sehr besonderer und bewegender Tag für Kinder, Eltern und Lehrerinnen.

Am 25.08.22 kamen unsere 13 neuen Vorschüler und Vorschülerinnen dazu.

Frau Concilio und Frau Maciol freuen sich riesig über ihre neuen Erstklässler und Erstklässlerinnen.

Frau Wezel freut sich auf ein tolles Jahr mit ihren Vorschülern und Vorschülerinnen.

Auch unser Schulverein war an den Einschulungstagen dabei.

Zur Zeit gibt es eine besondere Aktion ❗

Zu jeder neuen Mitgliedschaft gibt es ein T-Shirt unser Schulkleidung gratis dazu.

Einschulung

Liebe Kinder, liebe Eltern,

am 24.08.22 ist es endlich soweit.

Wir freuen uns sehr unseren neuen Erstklässler in der 1a und 1b begrüßen zu können.

Um 10.30 Uhr starten wir unsere Einschulungsfeier mit einem Gottesdienst und einer kleinen Feier in der Kirche. Anschließend gehen die Kinder für ihre erste Schulstunde in ihren Klassenraum.

Frau Concilio und Frau Maciol freuen sich schon sehr darauf ihre neuen Klassen kennen zu lernen : )

Am 25.08.22 um 9.00 Uhr ist die Einschulung in die Vorschule. Frau Wezel und Frau Schultheiß freuen sich ebenso auf ihre neuen Vorschüler*innen.

Reisesegen am letzten Schultag

Am 06.07.22 hieß es für uns wieder Abschied nehmen von unseren Viertklässlern.

Liebe Viertklässler,

wir sind dankbar, dass wir euch an unserer Schule vier Jahre auf eurem Lebensweg begleiten durften. Es war eine wunderschöne Zeit mit euch.

Für euren weitern Lebensweg an der weiterführenden Schule wünschen wir euch von Herzen alles, alles Gute.

Leider mussten wir uns am letzten Schultag auch von unserer Kollegin Frau Ebermann verabschieden, die nach jahrzehntelanger Arbeit am Weiher in ihren wohlverdienten Ruhestand geht.

Liebe Birgit,

du hast das Leben an unserer Schule mit sooooo viel Herz gefüllt – Danke für alles !

Wir haben noch freie Plätze für die Vorschule

Sie überlegen, ob Ihr Kind das Brückenjahr in der Kita oder in der Vorschule macht?

Wir haben noch freie Plätze für August frei und würden uns freuen, Ihr Kind bei uns begrüßen zu können.

Frau Wezel, unsere ausgebildete Sozialpädagogin, ist seit vielen Jahren als Vorschullehrerin, Musiklehrerin in den Klassen 1-4 und als Kinderschutzbeauftragte an unserer Schule tätig.

Mit ganz viel Herz und Begeisterung begleitet Frau Wezel die Vorschüler*innen in ihrem ersten Jahr an unserer Schule. Kinder sind von sich aus neugierig und begeisterungsfähig. Diese wunderbaren Eigenschaften fördern und unterstützen wir in der täglichen Arbeit der Vorschule.

Die Kinder werden eingeführt in die Strukturen der deutschen Sprache, entwickeln erste mathematische Kenntnisse, erforschen die Welt, singen, malen und spielen zusammen.

Dieses vermittelt Frau Wezel in Gruppen- Partner- oder Einzelarbeit im Klassenraum, am klasseneigenen Smart-Board der Vorschule, an Ipads oder draußen auf dem Schulhof.

Ihr Kind lernt bereits in der Vorschule die Strukturen des Schultages kennen, orientiert sich im Schulgebäude oder auf dem Schulgelände, spielt mit den anderen Grundschulkindern in der Pause, lernt Lehrerinnen und Erzieher*innen der Schule und der GBS kennen und hat so einen gut vorbereiteten Übergang in die erste Klasse. Ihrem Kind ist ein Platz in der ersten Klasse garantiert.

Die künftigen Lehrerinnen der ersten Klasse begleiten diesen wichtigen Übergang mit vor und Paten der dritten Klasse kümmern sich fürsorglich um die Vorschüler*innen.

Fußballturnier am Millerntor

Am 08.06.2022 hat Frau Bellmann erfolgreich mit einer 4. Klasse am FUNino Festival teilgenommen.

Nach 2-jähriger Pause konnte die Mini – WM am Millerntor- Stadion endlich wieder stattfinden.

Mit 3 Mannschaften á 6 Kindern haben wir gegen viele Schulen aus Eimsbüttel und Altona sportlich um den Auf- und auch Abstieg gespielt.

Ein toller Spaß für Groß und Klein vor einer großartigen Kulisse.

Zuletzt haben wir durch eine Verlosung auch noch den Hauptpreis gewonnen.

Am 23.06.2022 machen wir erneut mit unseren 4. Klässlern einen Schulausflug zum FC St.Pauli Millerntor-Stadion und erhalten dort ein 120 minütiges Training auf dem Kunstrasenplatz und eine Stadionführung.

Wir sind gespannt und freuen uns auf einen weiteren tollen sportlichen Schultag.

KulturZeit mit TONG

Tonio Geugelin ist Singer-Songwriter, Tänzer und Elektropop-Geiger. Er ist bekannt für die Loop-Station und seinen Gesang. Tong – so sein Künstlername- verbindet das klassische Instrument, seine Geige, mit elektronischen Klängen und alternativen Beats. Tonio hat schon unheimlich viel gemacht: er war auf Tour als Geiger mit großem Orchestern in China, Norwegen, Ecuador; hat mehrere Singles veröffentlicht und Preise als Komponist und Geiger gewonnen.

Außerdem begeistert er mit Stepptanz und rockt als Beatboxer : )

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