Kategorie-Archiv: Allgemein

PRÄVENTION AN DEN KATHOLISCHEN SCHULEN

Größtmöglicher Schutz für Kinder und Jugendliche

Den Schutz und das Wohl der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen sicherstellen und für eine angemessene Beteiligung und eine optimale Förderung sorgen – das ist zentraler Bestandteil der Verantwortung des Erzbistums Hamburg sowie aller in den katholischen Schulen wirkenden Mitarbeiter_innen. Unsere Verpflichtung als größter freier Schulträger in Hamburg ist es, die psychische und physische Integrität junger Menschen im Schulalltag zu garantieren und ihnen Schutz, Sicherheit und einen Ort des Vertrauens zu bieten.

Das Rahmenschutzkonzept des Erzbistums Hamburg und die darauf basierenden passgenauen Schutzkonzepte der einzelnen katholischen Schulstandorte sind elementare Grundlage für unser Wirken und Handeln – im Unterricht, in der Nachmittagsbetreuung, in der Verwaltung. Ohne Wenn und Aber.

Besuch des Erzbischofs Dr. Heße am 05. Mai

Am 05. Mai hat uns der Erzbischof Dr. Heße an unserer Schule besucht und sich viel Zeit für Kinder, Lehrer und Eltern genommen.

Nach einem Empfang auf den Kirchentreppen fand Erzbischof Dr. Heße Zeit für einen Austausch mit Kindern, Lehrern, Pädagogen und Eltern, absolvierte erfolgreich eine Unterrichtsstunde zum Thema Robotics in der 3. Klasse, machte eine Führung durch unsere Schule und tauschte sich aus.

Neben Fragen wie : ” Wie spricht man dich eigentlich an?”, “Hast du schon mal den Pabst getroffen?” “Wolltest du schon immer Bischof werden?” wurden aber auch auch kritische Fragen zum Bild der Katholischen Kirche in der Gesellschaft, zu Negativschlagzeilen in der Presse und zu aktuellen Entwicklungen und Bemühungen des Bistums beantwortet. Dabei scheute sich der Erzbischof auch nicht vor persönlichen Fragen (“Ja, Frau und Kinder vermisse ich schon manchmal, aber ich habe mich für diese Lebensform entschieden.”), sondern sprach offen mit den anwesenden Kindern, Eltern und Lehrern über Bestrebungen in der Katholischen Kirche, Entscheidungen, Schulentwicklungen, Ansichten, Sorgen und Ängste.

Zehntellauf

Zehntellauf am 23.April 2022

Am 25.04.22 wurde die 24. Auflage des Zehntels gefeiert.

Gemeldet waren ca. 8000 Kinder und Jugendliche aus den verschiedensten Hamburger Schulen.

Auch unsere Schule hat mit 60 Kindern erfolgreich am Hamburger Kindermarathon teilgenommen.

Bei strahlend blauem Himmel startete die Gruppe gemeinsam an den Messehallen, der Lauf ging durch Planten un Blomen und die Ziellinie befand sich in der Karolinenstraße.

Durch fleißiges Training und mit viel Freunde gelang es allen Kindern, mit persönlichen Bestzeiten die 4,2145 km zu meistern.

Eine wirklich großartige Veranstaltung!

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!

S. Bellmann, Leon und St. Wittenburg

Präventionsprogramme “Mein Körper gehört mir” und “Die große Nein-Tonne”

Nach den Frühjahrsferien werden bei uns an der Schule in Zusammenarbeit mit dem bekannten Verein Dunkelziffer e.V. zwei Präventionsprojekte gegen sexuelle Gewalt durchgeführt .
Zum einen ist es das Theaterprojekt „Mein Körper gehört mir!“ für die dritten und vierten Klassen und zum anderen das Theaterprojekt „Die große Nein-Tonne“ für die Klassen eins und zwei.

Beide Projekte sind sog. präventive Projekte, welche die Kinder über Gefahren und ihre Rechte aufklären. Während es bei „Die große Nein-Tonne“ darum geht, Vertrauen in das eigene Bauchgefühl zu schaffen und den Unterschied zwischen sinnvollen, aber vielleicht lästigen Regeln sowie Übergriffigkeit aufzuzeigen, geht es bei „Mein Körper gehört mir!“ klar darum, das eigene Nein! und damit die eigenen Grenzen gegenüber Fremden, aber auch und vielleicht auch gerade gegenüber Bekannten und Verwandten wahrzunehmen.

„Mein Körper gehört mir!“

Das Theaterstück wird für jede Klasse des dritten und vierten Jahrgangs einzeln aufgeführt.  “Mein Körper gehört mir!” ist keine Show, sondern eine lebhafte Unterhaltung mit den Kindern.

Die dargestellten Szenen sind überwiegend alltäglich und damit für die Kinder gut nachvollziehbar. Dadurch sind die Kinder bei den Aufführungen intensiv dabei. Sie erleben, wie wichtig ihre eigenen Gefühle und Wahrnehmungen sind und erfahren, wo sie Hilfe bekommen können, wenn sie welche brauchen: bei der Mutter, die zuhört, beim Hausmeister, der die Polizei einschaltet und bei der Lehrerin, mit der sich offen über alles reden lässt….

Kinder, die wissen, wie sie sich in unsicheren Situationen verhalten können, gehen gestärkt durchs Leben. Mit “Mein Körper gehört mir!” werden deshalb ganz praktische Strategien vermittelt wie:

  • Was kannst du tun, wenn jemand deine körperlichen Grenzen überschreitet?
  • Wie bekommst du Hilfe bei sexueller Gewalt?
  • „Wenn du ein Nein-Gefühl hast, geh zu jemandem und erzähl ihm davon!”

Begleitend zu den Theaterszenen wird der Körpersong “Mein Körper, der gehört mir allein” gesungen. Auch während der Spielszenen wird der Dialog mit dem Publikum gesucht: „Wie fühlt sich der Junge jetzt gerade? Was hättet ihr gemacht?” Weil die Kinder mitdenken, mitfühlen und mitreden, verinnerlichen sie die Geschichten und Botschaften langfristig. 

Neues aus der Vorschule

Themenwochen und Aktivitäten in unserer Vorschule

Der Karneval der Tiere

Zwischen der Halbjahrespause und Fasching findet in der Vorschulklasse traditionell ein Karneval der Tiere statt. Grundlage der Themenwochen ist die Komposition von Camille Saint-Saens

Die Kinder lernen die Musik von Camille Saint-Saens kennen, sie erfahren, was ein Komponist ist und was es heißt, Musik aufzuschreiben. Sie denken sich Geschichten zu der Musik aus und bewegen sich wie die einzelnen Tiere, die beim Karneval der Tiere ihre Kunststücke zeigen. Klänge und die Instrumente, die sie hervorzaubern, werden kennengelernt.

Jedes Tier, jede Tiergruppe, wird gemalt und am Schluss der Themenwochen zu einem Buch gebunden. Dieses nehmen die Kinder mit nach Hause. Den Abschluss bildet am Rosenmontag ein großer Karneval der Tiere in der Vorschule: Alle Kinder kommen als Tiere verkleidet in die Schule und gemeinsam führen sie Kunststücke zu der Musik von Camille Saint-Saens auf, die sie nun verinnerlicht haben.

Besuch vom Klingenden Mobil der Elbphilharmonie

Am 24.3.2022 kam das Klingende Mobil der Elbphilharmonie in unsere Vorschulklasse.

Das Klingende Mobil ist ein Kleinlaster voller spannender Instrumente. Die Instrumente wurden ausgepackt und im Vorschul– und Musikraum aufgebaut. Alles war selbstverständlich ganz geheim und die Vorschulkinder waren währenddessen auf dem Schulhof und haben gespielt. Nach einer Weile durfte die ganze Klasse den Musikraum betreten. Und plötzlich hieß es Schiff ahoi! Die Kinder begaben sich auf ein Klangschiff. Eine abenteuerliche Reise begann. Das Meer rauschte (Oceandrum), die Schiffshörner tönten, ein lauter Sturm kam auf (Pauken), die Sterne funkelten am Nachthimmel und die Sonne ging hell und klar am Morgen auf (Violinen). Eine Flaschenpost schlug gegen das Schiff (Gong) und um das Klangschiff herum tauchten bunte Fische immer wieder aus dem Wasser auf (Harfe).

Und dann war da auch noch der Schatz zu finden.

Nachdem die Vorschulkinder die Bekanntschaft mit vielen Orchester- und Schlaginstrumenten gemacht hatten, fanden sie auch den Schatz. Die Freude und Begeisterung waren riesengroß. Nachdem sie von Bord gegangen waren, kam der große Wunsch auf, die Elbphilharmonie einmal zu besuchen. Der nächste Ausflug geht also in Richtung Hafen.

Statement zum Krieg in der Ukraine

Statement von Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule des Erzbistums Hamburg:

Krieg in der Ukraine:
„Lasst uns Brücken bauen auch hier bei uns, an unseren Schulen. Und für den Frieden eintreten.“

„Wir sind geschockt, wir sind fassungslos angesichts der Gewalt und des Krieges in der Ukraine. Ich werde gefragt: Was können wir tun? Lasst uns alle – Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den katholischen Schulen, Schülerinnen und Schüler, Eltern – an die Menschen in der Ukraine denken, ihre Angst, ihre Trauer, ihr unsägliches Leid. Beten wir für diese Menschen. Seien wir wachsam und aufmerksam in Bezug auf Fake News, Lügen und Propaganda, die die eigentlichen Ursachen und Gründe für den Krieg in der Ukraine verschleiern wollen. Treten wir für die Wahrheit ein. Und: Lasst uns, wo auch immer es uns möglich ist, Brücken bauen, für den Frieden eintreten, durch tätige Hilfe unterstützen.

Dieser Krieg betrifft uns und unsere europäische Werteordnung nicht nur irgendwie abstrakt, er betrifft uns direkt. Wir haben Schulbeschäftigte und Familien, deren Kinder unsere Schulen besuchen, die aus Russland, der Ukraine, Polen, Rumänien, Moldau, Belarus, Ungarn, der Slowakei kommen. Sie haben zum Teil Familienangehörige, Freunde oder Bekannte in diesen Ländern. Auch sie sind in Sorge und Angst. Auch für sie und unser friedliches Zusammenleben ist das eine Belastung und eine Herausforderung. Lasst uns Brücken bauen auch hier bei uns, in Deutschland, an unseren Schulen, in unseren Gemeinden. Unsere Schulen sollen Orte der Offenheit und des Friedens für alle Menschen, gleich welcher Herkunft oder Nationalität sein. Allen, die direkt betroffen sind, die Hilfe benötigen, sage ich: Wenden sie sich an uns, auch an mich direkt. 

Aus einem Beitrag des ehemaligen Profiboxers und heutigen Bürgermeisters von Kiew Vitali Klitschko in der ZEIT habe ich den Satz in Erinnerung: Es gibt keine Demokratie ohne Demokratinnen und Demokraten, die für sie eintreten. So ist es. Es gibt auch kein Europa ohne Europäerinnen und Europäer, die für die europäische Friedensordnung eintreten. Und es gibt kein Christentum ohne Christinnen und Christen, die für die Botschaft der Liebe Gottes zu allen Menschen eintreten. Lasst uns genau dies tun.“ 

Kunstprojekt der 3. Klassen in Kooperation mit den Deichtorhallen

Wie der amerikanische Künstler Tom Sachs und sein Team von Bildhauer_innen und Astronaut_innen begeben sich Schülerinnen und Schüler aus 11 Klassen aus 8 unterschiedlichen Hamburger Katholischen Schulen auf einen interstellare Mission mit dem Ziel andere Welten zu erreichen, deren ökologische Systeme von besonderem Interesse sind. Jede Gruppe steuert einen anderen Planeten, Asteroiden oder Stern an, immer auf der Suche nach dem perfektem Zusammenspiel von (außer)irdischen Lebewesen und der Natur und dies bei hohem technischen Entwicklungsstand. „happy landings“ werden dokumentiert und erkenntnisreiches Material mit zurück auf die Erde genommen. Alles ist ein Spiel und wird dennoch als wahrhaftig angenommen und erarbeitet. Um interstellare Welten zu erreichen müssen Raumschiffe, Raumfahrzeuge, Instrumente, Raumanzüge o.ä. produziert werden. Das Material dafür wird aus Abfallmaterialien generiert, um gleichzeitig die Erde von belastendem Material zu befreien. So entstehen Skulpturen/Bricollagen. Es können Teams gebildet werden und Reiserouten geplant, Logbücher und Reisetagebücher, ein eigenes Sonnensystem oder Planetenoberflächen gefertigt werden. Jede Gruppe hat die Möglichkeit, einen ganz individuellen Ansatz zu finden. „happy landings“ visualisiert auf spielerisch-künstlerische Weise die Suche nach ökologischen, klimaneutralen Utopien. Die Schüler_innen sind aufgefordert, über lebenswerte Utopien nachzudenken und Parallelwelten zu konzipieren.

(Dr. Bettina Knauer)

Angeregt von den zahlreichen Objekten in Tom Sachs „space programm: rare earth“ in den Deichtorhallen haben die Kinder der Klasse 3b der Katholischen Schule am Weiher einen neuen Planeten „ Erde 2.0“ erschaffen. Ein Großteil des Mülls unserer Erde wird auf diesen Planeten transportiert. Dort leben überwiegend freundliche Bewohnerinnen und Bewohner, die in spezielle Maschinen den Müll zu Energie verarbeiten.

Die 3b hat gemeinsam mit Sabine Flunker in diesem Kooperationsprojekt ihre Vision künstlerisch umgesetzt. Nun geht es mit der 3a weiter…

De Fischer un sien Fro

Ein Klassenzimmerstück des Ohnsorg Theaters auf Plattdeutsch.

Eigentlich wohnen der Fischer und seine Frau glücklich in ihrem kleinen Haus am Meer. Bis eines Tages der Fischer einen sprechenden Butt fängt, der Wünsche erfüllen kann.

Die Frau des Fischers wünscht sich daraufhin immer mehr und mehr….

“Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje, Buttje in der See, mine Fro, de Ilsebill, will nich so, as ick wol will….”

Eines der bekanntesten Märchen erzählt das Ohnsorgtheater im Klassenzimmer der 4a, 4b und 4c auf plattdeutsch. Die Finanzierung übernahm das Kulturforum 21. Ein großes DANKESCHÖN dafür !!

1. Hilfe Kurs für die Viertklässler

Im Notfall einem Mitmenschen helfen. Vielleicht sogar jemandem das Leben retten – aber wie?

Dieser Frage sind unsere Viertklässler nachgegangen. An jeweils einem Vormittag hatten die Kinder der 4a, 4b und 4c unter Anleitung von Frau Dr. Heide und Freiwilligen der DLRG Harburg die Möglichkeit ihre Ängste abzubauen und einen sicheren Umgang mit der 1. Hilfe zu erlernen.

  • Wie tätige ich einen Notruf?
  • Was mache ich, wenn jemand bewusstlos ist?
  • Wie mache ich Herzrhythmusmassage?
  • Wie helfe ich, wenn jemand droht zu ersticken?
  • Wie funktioniert ein Defibrillator?
  • Wie lege ich einen Druckverband an?

Ein ganz großes Dankeschön an Constanze, Johannes und Annika für ihre Zeit, ihre Begeisterung für das Thema und ihr Engagement an ihren freien Tagen unsere Viertklässler zu schulen.

Bei Interesse informieren Sie sich gerne weiter u.a. auch auf der Homepage der DLRG Harburg.

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